Die Verordnung (EU) 2024/1689 ist das erste umfassende KI-Gesetz der Welt. Sie gilt für fast jedes Unternehmen, das KI einsetzt, auch für eingekaufte Tools.
Jedes KI-System fällt in eine von vier Klassen, von verboten bis minimal. Die Klasse bestimmt Ihre Pflichten: von Verbot über Dokumentations- und Transparenzpflichten bis zu freiwilligen Maßnahmen. Art. 4 (KI-Kompetenz) gilt unabhängig von der Klasse.
Der AI Act unterscheidet Anbieter (entwickeln oder vertreiben KI) und Betreiber (setzen KI ein). Die meisten Mittelständler sind Betreiber, oft ohne es zu wissen.
Social Scoring, Emotionserkennung am Arbeitsplatz, biometrische Echtzeit-Fernidentifizierung zur Strafverfolgung.
HR und Bewerbung, Kreditvergabe, Medizin, kritische Infrastruktur.
Chatbots, Deepfakes, KI-generierte Inhalte. Transparenzpflichten.
Spam-Filter, Empfehlungssysteme. Keine besonderen Auflagen.
Der Quick-Check prüft Ihre Rolle, Ihre Einsatzbereiche und die verbotenen Praktiken, nach der Risikologik der Verordnung (EU) 2024/1689.
5 Fragen · ~3 Minuten · keine Anmeldung
1 / 5 · Rolle
Wie kommt KI in Ihr Unternehmen?
Bestimmt, ob Sie als Anbieter oder Betreiber gelten. Die Pflichten unterscheiden sich stark.
Es gilt jeweils der höhere Betrag, für KMU und kleine Midcaps der niedrigere (Art. 99 Abs. 6).
Bußgeld-Rechner öffnenAlle KI-Systeme zentral erfassen und verwalten, inklusive eingekaufter Tools.
Per Fragebogen einstufen, nach der Logik des EU AI Act, mit Begründung.
Rollenspezifische Aufgabenlisten für Anbieter und Betreiber, Schritt für Schritt.
Änderungen am Rechtsrahmen landen automatisch im Dashboard.
Audit-fertige Berichte für Prüfer, Kunden und Geschäftsführung.
Aufgaben verteilen, Fortschritt messen, bis 10 Plätze im Pro-Plan.
Alle Systeme ins Inventar, auch ChatGPT, Copilot und eingekaufte Tools.
Fragebogen beantworten, Risikoklasse mit Begründung erhalten.
Rollenspezifische Pflichten Schritt für Schritt erledigen.
Audit-fertige PDF-Reports für Prüfer und Kunden.

Anmelden, KI-Systeme erfassen, Klassifizierung starten. In Minuten, nicht in Wochen.
Kostenlos startenDer AI Act fasst den Begriff weit: Systeme, die aus Eingaben Ausgaben wie Vorhersagen, Empfehlungen oder Entscheidungen ableiten. Auch eingekaufte Tools zählen.
Nach Einsatzzweck, wie jedes andere System: Ein Agent im Recruiting kann Hochrisiko sein, einer für interne Recherchen minimal. Die Klassifizierung in Aktlas fragt genau das ab.
Für Anbieter und Betreiber von KI-Systemen in der EU, unabhängig von der Unternehmensgröße. Auch wer nur einsetzt, hat Pflichten.
Ja, als Betreiber. Es greifen unter anderem KI-Kompetenz-Pflichten und je nach Einsatz Transparenzpflichten. Genau dafür ist das Inventar da.
Anbieter entwickeln oder vertreiben KI-Systeme, Betreiber setzen sie ein. Die Pflichtenpakete unterscheiden sich deutlich, Aktlas trennt die Checklisten danach.
Verboten, Hochrisiko, begrenztes Risiko, minimales Risiko. Die Klasse bestimmt die Pflichten, siehe Übersicht oben.
Die Kernpflichten greifen gestaffelt seit Februar 2025, siehe Deadline-Übersicht. Einzelne Hochrisiko-Fristen wurden verschoben, die Pflichten selbst bleiben.
Bis 35 Mio € oder 7 % des Jahresumsatzes bei verbotenen Praktiken, gestaffelt darunter. Details im Bußgeld-Rechner.
Zuständig sind die Marktüberwachungsbehörden. Neben Bußgeldern drohen Auflagen bis zur Untersagung. Sauber dokumentierte Bemühungen sind das beste Argument.
Art. 4 sieht vor, dass Anbieter und Betreiber Maßnahmen zur Förderung der KI-Kompetenz aller Personen ergreifen, die mit KI-Systemen arbeiten. Schulungen sind der übliche Weg, das umzusetzen. Für Schulungen empfehlen wir unseren Partner raimund.ai.
Nein. Aktlas ist ein Dokumentations- und Management-Werkzeug, keine Rechtsberatung. Für verbindliche Rechtsfragen bleibt der Anwalt zuständig, bekommt von Ihnen aber fertige Unterlagen statt loser Zettel.
Unser Partner raimund.ai schult Teams zum EU AI Act, praxisnah und mit Teilnahmebescheinigung als Beleg für Ihre Art.-4-Maßnahmen.